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Augenlexikon

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Das Glaukom

Ein Glaukom gehört zu der Gruppe von Augenkrankheiten, die in späten Stadien die Nervenzellen der Netzhaut (Retina) und des Sehnerven schädigen können. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle, die typische Form des Sehverlustes bei Glaukom.

Wenn Glaukome nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, können sie zu einer langsam fortschreitenden Beeinträchtigung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen. Eine glaukomatöse Erkrankung verläuft meist unerkannt über viele Jahre und verschiedene Stadien hinweg. Erst in späteren Stadien stellen sich erhebliche Beeinträchtigungen des Sehvermögens im Sichtbereich ein. Mit einer konsequenten Therapie kann der weitere Verfall des Gesichtsfeldes aufgehalten werden.

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Grüner Star (Glaukom)

Ein Glaukom, im Volksmund auch Grüner Star genannt, entsteht durch einen erhöhten Augeninnendruck. Durch den erhöhten Innendruck wird der Sehnerv auf Dauer geschädigt. Bei unzureichender Therapie kann es zu Gesichtsfeldausfällen und im schlimmsten Fall zur Erblindung kommen.


Sekundäre Glaukome

Wie beim Grünen Star ist auch bei den sekundären Glaukomen die Behinderung des Kammerwasserabflusses die Ursache der Steigerung des Augeninnendrucks.


Primäres angeborenes Glaukom

Neugeborene mit einem Glaukom fallen durch große schöne Augen auf. Durch den erhöhten Augeninnendruck kommt es zu einer Vergrößerung der Hornhaut mit einer Hornhauttrübung und einer Vergrößerung des Augapfels (sog. Ochsenauge).


Akutes Winkelblockglaukom (Glaukomanfall)

Starke Augen- und Kopfschmerzen, plötzliche Sehverschlechterung, Rötung des Auges und Verhärtung des Augapfels sind Kennzeichen für einen akuten Glaukomanfall. Unbehandelt kann der Glaukomanfall innerhalb von ein bis zwei Wochen zur Erblindung führen.


Primäres Offenwinkelglaukom

Das Offenwinkelglaukom stellt eine der häufigsten Erblindungsursachen dar. Bis zu 0,5 Prozent der Bevölkerung über dem 40. Lebensjahr sind davon betroffen. Über 55 Prozent der Glaukompatienten leiden an dieser Art Glaukom.


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