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Augenlexikon

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Bösartige Tumoren der Augenlider

Das Basaliom

Das Basaliom ist der häufigste maligne Lidtumor, der durch UV-Strahlen entstehen kann. Das Basaliom metastasiert nicht, kann aber infiltrativ in die Tiefe wachsen und aus dem Lidbereich in die Nebenhöhlen und das Schädelinnere einwachsen. Das Unterlid ist vom Befall häufiger betroffen. Anfangs wirken die betroffenen Gebiete wie verschorfte Stellen, die nicht abheilen. Später bilden sich kleine Geschwüre, die auch bluten können. Es ist immer eine operative Entfernung des Basalioms angezeigt.

Das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom)

Das Spinaliom entwickelt sich aus den Zellen der Stachelzellschicht, einer Schicht der Oberhaut. Ursache ist meist längere Sonnenbestrahlung. Erste Symptome können Knötchenbildung, schuppende rote Flecken oder Verhornung sein. Im Verlauf entwickelt sich das Spinaliom zu einem derben, schmerzlosen Knoten, der vorwiegend regional metastasiert. Therapie: operative Entfernung.

Das Adenokarzinom der Meibom-Drüsen (Talgdrüsenkarzinom)

Das Adenokarzinom am Auge kommt gewöhnlich am Oberlid vor. Er ist bei Frauen häufiger als bei Männern. Es wird häufig mit dem Hagelkorn ((Chalazion) verwechselt, besonders im Anfangsstadium. Unvollständige Entfernung kann die Metastasierung in die regionalen Lymphknoten zur Folge haben.

Das maligne Melanom

Maligne Melanome am Auge sind eher selten und gehen, wenn sie auftreten, häufiger von der Bindehaut aus.


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