Logo Universitäts-Augenklinik Bochum Universitäts-Augenklinik Bochum

Augenlexikon

« Zurück

Gutartige Tumoren der Augenlider

Die Neurofibrome

Sie können überall dort auftreten wo Nervengewebe vorhanden ist. Am häufigsten treten sie auf der Haut auf. Sie bilden innerhalb des Nervs gut abgrenzbare und außerhalb des Nervs diffuse Strukturen. Neurofibrome kommen auch in Zusammenhang mit der Neurofibromatose von Recklinghausen auf.

Das Hämangiom

Hämangiome sind gutartige Neubildungen von Blutgefässen, meistens in der Haut. Sie zeichnen sich meist durch ein anfänglich schnelles Wachstum (bis sechs Monate), einer Phase der Stagnation (sechs bis zwölf Monate) und einer Phase der Rückbildung (ein bis sechs, evtl. zwölf Jahre) aus. Das kapilläre Hämangiom kann bis tief in den Augapfel hineinwachsen. Das kavernöse Hämangiom der Orbita ist der häufigste Tumor bei Erwachsenen.

Der Lidkantennävus

Der Lidkantennävus geht aus den Nävuszellen hervor und ist in der Regel in der Haut lokalisiert. Charakteristisch für den Lidkantennävus ist, dass die Wimpern durch den Nävus hindurchwachsen. Eine maligne Entartung ist selten.

Das Hauthorn (Cornu cutaneum)

Fehlbildung der Haut, die einem Tierhorn gleicht. Das „Horn“ besteht aus Kreatin. Es kann in ein Plattenepithelkarzinom übergehen und sollte deshalb operativ entfernt werden.

Das Xanthelasmen

Xanthelasmen sind gelbliche Plaques im inneren Lidwinkel, die durch Lipidablagerungen in der Lidhaut entstehen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ursachen können Fettstoffwechselstörungen sein (auch in Verbindung mit Diabetes mellitus). Xanthelasmen erzeugen meistens keine Symtome.

Das Keratoakanthom

Das Keratoakanthom ist ein gutartiger Tumor, der von den Haarwurzeln ausgeht. Es ist schnellwachsend mit einem keratingefüllten Krater in der Mitte. Nach einem Wachstumsstillstand kommt es meist zu einer spontanen Rückbildung.

Die seborrhoische Hyperkeratose

Hierbei handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haut. Es kommt zu einer fettig-bräunlichen, bröckeligen Oberfläche, die multipel gestreut sein kann.

Die aktinische Hyperkeratose

Die aktinische Hyperkeratose ist eine Hautveränderung, die durch eine chronische Lichtschädigung (häufige Sonnenexposition) entstehen kann. Sie kann in ein bösartiges Plattenepithelkarzinom übergehen.


Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen »

Kritik und Wünsche zu den Inhalten Kritik und Wünsche zu den Inhalten »

« Zurück

©2019 Praxeninformationsseiten | Impressum